Aus dem Zyklus „Was bleibt“




Die Ausstellung ist eröffnet.

Herzliches Dankeschön allen, die Anteil genommen haben, mit dabei waren, gekommen sind, um dieses freudige Ereignis mit uns zu feiern, allen, die die Mühe nicht gescheut haben, wegen dieser Ausstellung aus Wien oder von wo auch immer anzureisen und die Gelegenheit vielleicht auch genutzt haben, um Graz wieder einmal einen Besuch abzustatten. Mein ganz besonderer Dank gilt aber Fritz, meinem Fotomodel und Saxophonisten, der mit seinem Auftritt der Eröffnung eine besondere Note verliehen hat.
Fotos von der Ausstellungseröffnung gibt es hier
Wer bei der Vernissage nicht dabei war, hat noch bis 22. Februar 2020 Gelegenheit, die Ausstellung im Café Kaiserfeld in Graz zu besuchen.
Es ist so weit: Die Ausstellung wird eröffnet.

Seit März 2019 habe ich einen Lehrgang für konzeptionelle Fotografie in Graz besucht. Die Aufgaben und Anforderungen waren manchmal herausfordernd. Es entstand eine Reihe von Bildern, die ich ohne diesen Lehrgang in dieser Art sicher nie gemacht hätte. Es war eine spannende, abwechslungsreiche und manchmal auch anstrengende Zeit in Graz. Ich habe viel gelernt und das Gefühl, dass mich der Lehrgang in meiner fotografischen Entwicklung weitergebracht hat, mir neue Möglichkeiten und Wege erschlossen hat.
Im Cafe Kaiserfeld in Graz wird nun im Rahmen einer Gemeinschaftsausstellung der Absolventen des Lehrganges für Konzeptionelle Fotografie noch bis zum 22. Februar 2020 ein Teil der im Lehrgang entstandenen Bilder gezeigt.

Mit der Ausstellung endet der Lehrgang und ich muss mir neue Herausforderungen suchen.

Maurizio Mattelan hat auf der Art Basel in Miami echte Bananen mit einem grauen Gaffer Tape an die Wand geklebt und verkauft. Die Idee, Bananen an der Wand zu befestigen und als Kunst zu vermarkten, ist nicht neu. Das hat 2012 schon eine Frau, nämlich die Künstlerin Karin Sander im Rahmen ihrer Kitchen Pieces vor ihm gemacht. Neu ist, dass ein Mann sieben Jahre später diese Idee neu erfindet, für sich in Anspruch nimmt und als Kunst gleich zweimal um 120.000 Dollar an private Kunstliebhaber verkauft. Eine dritte Kopie soll um 150.000 Dollar an ein Museum gehen. Für den Fall, dass die Banane verrottet, bevor ein Museum zugreift, gibt es eine Ersatzbanane. Zur wertvollen Kunst wird es erst durch das Echtheitszertifikat des Künstlers, sonst könnte damit ja jeder Geld verdienen. Der Aktionskünstler David Datuna hat die Banane des verkauften Kunstwerkes seelenruhig vor den Besuchern der Art Basel aufgegessen und damit für zusätzliche Publicity gesorgt. Datuna nennt seine Performance „Hungry Artist“. Das Kunstwerk Mattelans wurde dadurch nicht zerstört, die Banane durch eine andere Banane ersetzt. Die beiden könnten auf diese Weise ihre Kunst immer wieder wiederholen und in alle Ewigkeit fortsetzen. Was haben die Käufer erstanden, wenn die Banane austauschbar ist? Sie haben lediglich ein Authentizitäts-Zertifikat und die Rechte an einer Idee erworben, die schon jemand anderer lange vor Maurizio Mattelan hatte. Man hätte mit dem Geld viel Nützliches finanzieren können, anstelle es einem Künstler für ein Plagiat in den Rachen zu werfen.
Ich habe vor ein paar Tagen die Albrecht Dürer Ausstellung in der Albertina gesehen. Die Werke existieren unverändert seit 500 Jahren. Nichts an ihnen ist austauschbar oder ersetzbar. Die Zeiten haben sich geändert…..Maurizio Mattelans und David Datunas Kunst entspricht dem heutigen Zeitgeist. Es wird viel Geld für eine Idee bezahlt, die jemand anderer schon lange vorher hatte, für etwas das jeder machen kann und das jederzeit beliebig austauschbar ist. Aber darauf hat Mattelan nun sozusagen ein Patent.
Was ich vergessen habe zu fragen: Wer möchte meine Gurke um 120.000 Dollar kaufen? Ich erstelle auch gerne ein Echtheitszertifikat, ehrlich…..

Heute gibt es hier einmal andere Bilder: keine Fotos, die ich aufgenommen habe, sondern welche über mich. Ich habe gewonnen im Wettbewerb von „So schön ist Wien, so schön ist der Gemeindebau“. Ich bin Bezirkssiegerin für den 13. Bezirk geworden. Damit habe ich mich eingereiht unter jene Fotografen, deren Bilder im Rahmen der Foto Wien in der Postsparkasse im 1. Bezirk ausgestellt wurden. Das Festival FotoWien, Monat der Fotografie, fand heuer zum ersten Mal statt und sollte die Fotografie als künstlerisches Medium und die lokale Fotoszene vier Wochen lang ins Rampenlicht holen.
Wen es interessiert und wer sich mit mir freuen will, kann sich hier die Fotos der Siegerehrung anschauen.
Verwirrend und unscharf, dennoch ist sie seit 25. Mai 2018 verpflichtend, sagt die EU. Auch für Leute, die nur privat bloggen. Jetzt muss man überall zustimmen, akzeptieren. Mache ich auch immer, aber ich lese sie nicht mehr. Ich finde, sie informiert nicht wirklich, weil sie kaum einer versteht. Sie schützt auch nicht, weil man in der Regel zustimmen muss, um an den gewünschten Inhalt zu kommen. Aber weil es alle machen, habe ich mich mit gut einem Monat Verspätung entschlossen, es auch endlich zu tun.
Jetzt gibt es sie bei mir also auch und hier kann man sie lesen.