In der Nacht hat es geschneit,
am Morgen liegt eine dicke, weiße Schneedecke über dem Land
und dämpft jedes Geräusch.
Stille
Ich habe den unbändigen Wunsch hinaus zu stürmen
und Spuren zu hinterlassen in dieser unberührten weißen Fläche.
Mich in den Schnee fallen zu lassen und zu wälzen,
Schneemänner bauen,
Schneeballschlacht….
Bäume schütteln und spüren,
wie mir der nasse Schnee in den aufgestellten Kragen fällt.
Wollhaube und Wollhandschuhe sind mit Schneeklumpen verklebt
und durch die Lederstiefel werden die Füße naß und kalt.
Draußen bleiben,
bis Nase und Wangen rot
und die Lippen blau sind,
und die Finger und die Zehen so kalt und steif,
dass ich sie gar nicht mehr spüre….
und dann wieder ins Haus gehen,
die Hände aneinander reiben, bis sie rot sind
und ich das Gefühl habe,
dass tausende von Nadeln die Hände und Füße zerstechen.
Winter, wie er früher einmal war….
Mehr vom Winter gibt es hier

Tolle Fotos, Charlotte!
Ist ganz anders als in Berlin,
kannst du glauben… 😉
im Winterföhn, statt Weißes sehn
tropfen hier die Tauben 🙁
Liebe Grüße
Günter
😊🙃😊
Ich finde deine Fotos wie immer einfach nur genialst!
Genau so kenne ich die Winter in meiner Heimat, traumhaft blauer Himmel, Sonnenschein und Schnee – auch wenn solche Mengen Schnee dann doch aussergewöhnlich sind ….
Alles Liebe
nelly
😊