Nach Heidelberg, wegen der Liebe zur Fotografie

Wenn man das Wort „Heidelberg“ im Freundes- und Verwandtenkreis fallen lässt, sagen die einen „Da war ich schon – schön“ und die anderen „schön – da will ich auch einmal hin“.  Ich muss gestehen, Heidelberg wäre in den nächsten Jahren wohl kaum ein Reiseziel für mich gewesen, hätte es da nicht einen Fotokurs gegeben, der mich interessiert hat. Heidelberg ist eine Universitätsstadt, Mitte August findet man in der Stadt kaum Studenten, dafür aber Horden von Touristen, die durch die Hauptstraße, eine Einkaufsstraße in der Altstadt, ziehen oder dem Schloss einen Besuch abstatten. Aus Zeitgründen habe ich nur die Altstadt und das  Schloss angesehen – schön, aber für mich keine Stadt in die ich mich verlieben könnte. Wenn ich mich in etwas in dieser Stadt verlieben könnte, dann in die Pension Astoira, in der wir gewohnt haben. Und in das Atelier Kurus, eine Mischung aus Künstlerloft und lost place, in dem der Fotokurs stattgefunden hat. Und in die Gänse am Ufer des Neckar, die um die in der Wiese liegenden Sonnenbadenden herumwatscheln oder in Scharen schreiend über die Brücken fliegen. Vielleicht müßte man einfach nur ein wenig länger in der Stadt sein, um sie zu mögen.

Wofür ich mir aber die Zeit genommen habe, weil ich Gärten liebe, war ein Besuch des barocken Schlossparks in Schwetzingen. Wer Gärten liebt, so wie ich, der sollte unbedingt einen Besuch nach Schwetzingen einplanen, wenn er nach Heidelberg reist.

Impressionen von Heidelberg und Schwetzingen gibt es hier.

1 Kommentar

  1. Die Aufnahmen machen Lust dorthin zu fahren. Stilvoll.

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