Ottakring – ein bisserl unheimlich, aber richtig zum Fürchten?

Ottakring: Was fällt einem dazu ein? Als Erstes die Ottakringer Brauerei und der jährlich stattfindende Fesch’markt in der Veranstaltungshalle der Ottakringer Brauerei.

Ottakringer Brauerei

Dann die Villa Auroroa, aus deren Garten mit Aussichtsplateau man beim Schnitzel essen einen schönen Ausblick auf Wien hat. Das Schloss Wilhleminenberg, in dem sich heute ein Trend Hotel befindet und wo es im Winter einen Miniatureislaufplatz mit Blick über Wien gibt. Und dem noch immer die Atmosphäre eines Heims für Sonderschülerinnen anhaftet, in dem es in den 70er und 80er Jahren des 19.Jhdts. zu zahlreichen Übergriffen und Vergewaltigungen der dort untergebrachten Kinder gekommen sein soll. Vielleicht auch der Brunnenmarkt, der Yppenplatz und das Cafe Ritter, das seit 1867 existiert und das seit der Neueröffnung 2016 aufs Neue den Charme alter Wiener Kaffeehäuser hat. Man will dort gerne ein wenig länger sitzen. Eigentlich ist Ottakring eine seltsame Mischung aus Arbeiterbezirk und einem Villenviertel auf dem Willhelminenberg. Je weiter man Richtung Gürtel kommt, desto mehr Arbeiterbezirk ist er und dann vielleicht gegen Abend schon ein bisserl unheimlich, aber richtig zum Fürchten? Nein, nicht wirklich.

Impressionen von Ottakring und unsere Tour finden sich wie immer hier.

Hernals – in der Vorstadt

Kalvarienbergkirche

 

Hernals ist ein relativ unspektakulärer Bezirk. Keine besonderen Highlights, etwas Gürtelatmosphäre, ein wenig Vorstadtflair und grün in den Wienerwald auslaufend.

Su und ich waren in der Adventzeit da, es war kalt, und die Bereitschaft, den Bezirk zu erkunden, war enden wollend. Wir wollten jedoch einen Blick auf und in die Kalvarienbergkirche werfen. Nachdem wir die Kirche betreten hatten, fanden wir, zu unserer beider Entzücken, ein Tischchen mit duftenden Weihnachtskeksen und dampfendem Tee vor. Hinter dem Tischchen saß eine reizende ältere Dame und bot uns von beidem an.

Wer Vorstadtbeiseln mag, wird sich im Brandstetter, auf der Hernalser Hauptstraße, wohl fühlen. Der Falter bezeichnet den Brandstetter als „eines der letzten schönen Weinhäuser Wiens mit großen Portionen bodenständiger Wiener Küche“.

Impressionen von Hernals und unsere Tour finden sich wie immer hier.

Rügen

Jetzt, wo die Nächte länger, die Tage kälter und die Lust, sich im Freien zu bewegen geringer wird, ist ein guter Zeitpunkt, um sich am Anblick alter Urlaubsfotos zu erwärmen. Ein Freund hat mir erzählt, dass er jedes Jahr Urlaub auf Rügen verbringt. Nun, da war ich auch einmal. 

Rügen

Wer jetzt schon in den Winter-Blues fällt, kann hier ja einmal ausprobieren, ob Bilder von Sommer, Sonne, bunten Wiesen und Meer dagegen helfen.

Währing – flanieren durch das Cottageviertel

Pötzleinsdorfer Straße

 

Vor genau einem Jahr waren Su und ich im bürgerlichen Nobelbezirk Währing. Dort, wo all die Reichen und Schönen wohnen. Naja, zumindest sind sie reich. Das Wetter war für Anfang November ungewöhnlich mild und wir haben es genossen, durch das Cottageviertel und die herbstlich bunten Parks zu flanieren. Wenn man einen Blick in Google auf Währing wirft, ist der Bezirk unglaublich grün. Das liegt nicht nur an den riesigen Parkanlagen, sondern auch an den großen Gärten mit alten Baumbeständen. Wir haben uns vorgestellt, wie es wäre, in so einem Cottageviertel zu wohnen. Ein wenig träumen wird man ja noch dürfen. Aber wo ist der nächste Billa, Spar, Hofer,….?

Wie immer finden sich unsere Eindrücke und die Tourenbeschreibung hier.